FREItRAUM sucht noch Autoren, welche bereit sind, auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis das Portal zu unterstützen.
Solltest Du Lust haben bei unserem Projekt mitzumachen, so kontaktiere uns doch kurz per Email an kontakt(at)freitraum(punkt)org
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Vor rund zwei Jahren sind wir hier in Rüfenach gelandet. Die wunderschöne Landschaft und die herrschende Stille täuschen jedoch nicht über die menschenverachtenden Bedinungen, wie sie bei den Lebensmittelproduzenten für die Grossverteiler Coop und Migros herrschen, hinweg – nun ist Freitraum wieder einmal auf der Suche nach einem neuen Zuhause…
Aus einer Notsituation heraus sind wir in dieser Gemeinde eingezogen. Zum damaligen Zeitpunkt hatten meine Frau und ich keine feste Wohnung – wir lebten mal da, mal dort. So haben wir uns dann dazu entschlossen, in der Nähe unseres damaligen Arbeitgebers (eine Grossgärtnerei für Topfpflanzenproduktion) eine Bleibe zu suchen.
Über ein Zeitungsinserat in der Aargauer Zeitung sind wir dann auch prompt fündig geworden. Eine gemütliche 3-Zimmer Wohnung im dritten Stock hier in Hinterrein, am Fusse des Bruggerberges.
Leider hat diese Wohnung keinen Balkon, keine Wiese oder sonst irgend eine Möglichkeit, sich auch einmal draussen zu vertun. So haben wir nicht den geringsten Platz wo wir mit unserem treuen und lieben Begleiter Asco (ein Schlittenhund der Rasse Alaskan Malamute) auch einmal “frische Luft schnuppern” könnten.
Wie das Leben so spielt, mussten wir in der Zwischenzeit auch unsere Arbeitsstelle wechseln; von der Topfpflanzenproduktion zum Lebensmittelproduzenten für die beiden Grossverteiler Coop und Migros. “Super, nicht weit von zu Hause entfernt und mit dem Fahrrad erreichbar” dachten wir uns, da der Betrieb im nächsten Dorf, nämlich in Villigen, liegt.
Leider war auch das ein weiterer Reinfall. Denn für einen Lohn von Fr. 15.00 pro Stunde (Ferienentschädigung usw. inklusive!) kann man in der Schweiz einfach nur sehr schwerlich überleben. Zuerst wurden uns, entsprechendes Engagement unsererseits vorausgesetzt, natürlich Aufstiegsmöglichkeiten zugesichert – leider wurde das Versprechen seitens der Firma nie eingelöst.
Nach eineinhalb Jahren des Schuftens unter solch menschenverachtenden Arbeitsbedingungen haben wir uns nun entschlossen, diesem Betrieb den Rücken zu kehren und uns gegen derart miserable Anstellungsverhältnisse auszusprechen.
So haben wir nun zwei Jahre lang gelebt. Diese zwei Jahre sind mir wie eine kleine Ewigkeit vorgekommen. Wenn man bedenkt, dass wir vor unserem Einzug hier in diese Wohnung, die letzten Jahre meist unter freiem Himmel gelebt haben, dann verstehe ich heute nicht mehr, wie wir damals die Entscheidung fällen konnten, uns der Arbeit zuliebe dermassen anzupassen und einzukerkern.
Wie gesagt; eine Notsituation eben – die Umstände haben uns damals schon fast an diesen Punkt gezwungen. Doch damit ist jetzt schluss. Wir haben genug Ideen und Kraft gesammelt, damit wir wieder nach vorne schauen und uns auf die wahren Werte des Lebens konzentrieren können. Darum sind wir jetzt auch auf der Suche nach einem neuen Zuhause, wo wir unserer Arbeit frei nachgehen können. Dazu braucht es einfach mehr Raum, als eine 3-Zimmer Wohnung im dritten Stock bietet.
Wir planen, uns innerhalb der nächsten Jahre wieder vermehrt dem Thema Jurtenbau und alternative Behausungen zu widmen, weil wir der Überzeugung sind, dass die Wohnsituation in der Schweiz viele Menschen unglücklich macht. Zu viele werden gezwungen, wie Tiere eingepfercht in den viel zu kleinen Wohnräumen eingesperrt, Ihr Dasein zu fristen. Und das, obwohl wir alle einzigartige und kreative Geschöpfe sind, die mit ihrem Leben sicherlich mehr anfangen können, als den ganzen Tag nur Geld für den Staat zu verdienen, um am Abend völlig erledigt nach Hause zu kommen und dann via TV in Bett zu fallen.
Dafür sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Platz, einer Wohnung in einem älteren Haus, mit entsprechendem Landanteil zur freien Verfügung. Dort könnten wir dann wieder einmal einen Garten anlegen und unserem Projekt “alternative Behausungen” mehr Raum geben und unsere Ideen und Einfälle verwirklichen.
Solltest Du also jemanden kennen, der einen solchen Platz zur Verfügung hat, wären wir über eine Kurze Nachricht oder die Kontaktaufnahme per Kontaktformular sehr dankbar. Wir sind der überzeugung, dass es auch in der Schweiz noch solche Orte der Kraft gibt, wo man sich ausleben und seinem Naturell freien Lauf lassen kann. In diesem Sinne grüsse ich die gesamte Leserschaft und wünsche allen möglichst die Erfüllung ihrer Freiheit!
Aktuell sind es 14′949 Personen, welche das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) auf Facebook unterstützen. Es fehlen also noch genau 51 weitere Menschen, welche folgende Idee unterstützen, um die “Schallmauer” von 15′000 Fans zu durchbrechen:
“Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle
Ein Einkommen braucht jeder Mensch, unabhängig davon, was er leistet und ob er arbeitet oder nicht. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist dafür die zeitgemäße politische Form. Seine Finanzierung ist möglich, wenn man es will. Das Grundeinkommen gibt jedem eine sichere Basis zur selbstbestimmten Wertschöpfung innerhalb der Erwerbsarbeit und genauso außerhalb.
Rationalisierung gehört zum wirtschaftlichen Fortschritt. Mit Waren sind wir versorgt. Die Zahl der Erwerbsarbeitsplätze wird abnehmen. Auf der anderen Seite wächst der Bedarf an Aufgaben, die nur aus individueller Initiative erkannt und getan werden können – innovative, gemeinnützige, kulturelle Leistungen, die nicht erwerbsbestimmt sein können, aber sinnstiftend.
Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Grund weniger, nicht zu tun, was einem selbst das Richtige ist. Es ist ein Bewusstseinsschritt und fördert eine offenere Gesellschaft auf der Höhe der Zeit.”
Aus der Unternehmensübersicht vom BGE auf Facebook
Und auch auf nationaler Ebene ist folgender Fortschritt zu verzeichnen:
Das BGE hat es dank dem Einsatz von Raffael Jacomella auf der Facebook – Seite “Was Zürich braucht” von der SP Zürich auf Platz 1 geschafft. Das bedeutet konkret, dass diese Idee nun von der SP Zürich einen Paten oder eine Patin bekommt, welche/r sich um die Umsetzung kümmert.
Die ganze amerikanisierte, westliche Welt ist beschäftigt mit dem globalen Kampf gegen den Terror. Seit dem 11. September 2001 ist der Terror allgegenwärtig, fast als gäbe es keinen anderen Grund mehr um zu leben – ausser für die Vernichtung des ach so grausamen Feindes.
Geschickt eingefädelt wurde diese Lügengeschichte dem unwissenden und hungrigen Volk auf den Tisch geknallt. Doch ist die Koalition gegen den Terror zum Scheitern verurteilt, weil es zur gleichen Zeit keine Koalition gegen den Hunger gibt.
Rund 100′000 Menschen sterben täglich am Hunger und seinen unmittelbaren Folgen. Im Jahr 2000 verhungerten auf unserem Planeten 36 Millionen Menschen. 826 Millionen von 6,2 Milliarden Menschen sind permanent unterernährt. Alle sechs Minuten erblindet jemand, weil er zuwenig Vitamin A hat.
Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser; vier Millionen Kinder sterben jährlich an Diarrhöe (Durchfall). Die Erde aber könnte ohne Probleme doppelt so viele Menschen ernähren, wie heute darauf leben. 2700 Kalorien pro Mensch und Tag. Der Genozid ist menschengemacht.
Das Weltbruttosozialprodukt, also die Summe aller produzierten Güter und Dienstleistungen in dieser Welt, legte im laufe von zehn Jahren um satte 40 Prozent zu. Die hellen Paläste der Banken, Versicherungen und Edelsteinhändler sind die Kavernen des Geldes, das Hirn des Monsters.
Die Reichen werden reicher, und die Hungerkurve steigt, die Globalisierung funktioniert. Die oligarchische Form der Weltherrschaft wird immer deutlicher. Der Welthandel, wertmäßig, belief sich im Jahr 2000 auf rund 7800 Milliarden Dollar.
Der Umsatz der 200 größten Firmen der Welt entspricht über einem Viertel des Weltbrutosozialprodukts!
Die Massengräber sind menschengemacht. Immer noch geht der Wahn um, der besagt, der Hunger sei zwar bedauerlich, aber Gott richte dies so ein, um noch größeres Unglück zu verhindern. Nämlich das Unglück einer übervölkerten Welt.
Die Produktionskräfte sind so unglaublich gewachsen, dass der Planet fähig wäre, ohne Schwierigkeiten zwölf Milliarden Menschen zu ernähren. Dies ist alles eine Frage der Verteilung und des Zugangs.
Die mehreren hundert Millionen Dollar, die alljährlich aus so vielen Ländern der dritten Welt abfließen und die dann schliesslich in Schweizer Franken umgetauscht, in den “Ali-Baba-Höhlen” unter der Zürcher Bahnhofstrasse lagern, sind das Blut der Armen!
Ich habe mir geschworen, nie mehr – nicht einmal rein zufällig – auf der Seite der Henker zu stehen.
Katastrophen passieren nicht nur in New York, Völkermord Geschieht, alle sieben Sekunden stirbt ein Kind.
Das Recht auf Freiheit und Nahrung ist ein Menschenrecht; für ALLE!
Als Inspiration für diesen Text dienten der Artikel “Trommler der Empörung” aus: Der Spiegel Nr. 4, 21.01.2002, sowie die Zusammenfassung dieses Interviews von meinem Freund und “Bruder” Daniel Lang.
Die Informationsflut der Medien bricht nach den Ausschreitungen vom Wochenende nicht ab. Alle schreiben und berichten sie unaufhörlich von den ungerechten Grausamkeiten, die der Stadt Zürich wiederfahren sind. “Sachschäden in der Höhe von mehreren Hundertausend Franken” seien angerichtet worden.
Lustigerweise beziffert allein die TA – Media Sachschäden von mehr als 250′000 Franken. Wenn also von mehreren Hundertausend Franken die Rede ist – wieviel macht “Mehrere minus 250′000″?
Da bleiben noch Sachschäden von ein paar zerquetschten Hundertausend für die “armen” Banken übrig, welche meiner Meinung nach ihr Geld auch schon für dümmere Aktionen ausgegeben haben, als ihre ohnehin grauen und hässlichen Fassaden zu sanieren.
Und dass genau diejenigen Medien heiss laufen, welche ja anscheinend zum Hauptziel dieser Aktion vom Wochenende gehört haben, wenn es um ein solches Thema geht, das versteht sich ja wohl auch von selbst. Der Tagesanzeiger, die NZZ und die Schweizer Tagesschau berichten schon fast im Halbstundentakt via RSS Feeds über die Grausamkeiten, welche am Wochenende in der Stadt Zürich stattgefunden haben. So haben diese Lügnervereine wenigstens etwas zu tun.
Dabei geht schon fast vergessen, dass der Iran zum Beispiel genau zu dem Zeitpunkt, an dem sich Barak Obama dazu entschieden hat, seine letzten 30′000 Soldaten aus dem Irak abzuziehen (um diese nach Afghanistan umzusiedeln) wieder mit ominösen Uran – Anreicherungsprogrammen von sich Reden macht. Und dies natürlich ausschliesslich zu medizinischen Zwecken.
Doch muss man nicht einmal ganz so weit schauen, damit man vor lauter Dreck die Schweinerei nicht mehr erkennen kann. Denn unter all dem Geschrei, welches die Medien um die Geschehnisse vom Wochenende in Zürich machen, geht die wichtigste aller Nachrichten schon fast ungehört in den Scherben der Aufräumarbeiten der armen Betroffenen unter.
Rund 4000 Milliarden Franken nämlich, liegen auf den mit Blut bedeckten Konten der Schweizer Grossbanken! Gemäss der NZZ sind rund 880 Milliarden davon reines Schwarzgeld, wovon rund ein Viertel davon aus Deutschland und Italien stammt.
Dass sich unsere wahrheitsliebenden Medien natürlich lieber nicht ihre Finger an der Mafia verbrennen wollen, leuchtet ein. Doch dass sie dies auf dem Rücken von Demonstranten austragen müssen, welche eigentlich nicht die Absicht hatten, dass ihre Demonstration derart ausartet – das ist nicht korrekt.
Einmal mehr zeigt sich an diesem Beispiel: Auf Kosten der Wahrheit und der Fakten werden Berichte erstellt, welche die “hungrigen Massen der Bevölkerung” sättigen sollen – da wirft man einem Land das tendenziell eher “rechts” orientiert ist doch einfach ein Paar “Linke” zum Frass vor; und schon ist wieder für Ruhe und Ordnung gesorgt.
Es wäre schön, zu sehen, dass sich die Journalisten und die Medienkonzerne endlich wieder auf ihre wahre Arbeit konzentrieren und sich auf eine sachliche Beschreibung der Geschehnisse zurückbesinnen – es war nie die Idee oder der Grundgedanke des Journalismus, die Medien als Meinungsmacher für das Volk zu missbrauchen. Vergesst das nicht!